Präsentation des Gebiets



Die Region Grand Est erstreckt sich über ein Gebiet von 57 441 km², von Straßburg im Osten bis Nogent-sur-Seine im Westen. Sie umfasst 10 Departements (Ardennes, Aube, Bas-Rhin, Haute-Marne, Haut-Rhin, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Vosges) und 5 559 051 Einwohner, also 8,4 % der Bevölkerung Frankreichs. Tief in Europa verwurzelt, ist sie die einzige französische Region, die an 4 Länder angrenzt: an Deutschland, Belgien, Luxemburg und die Schweiz.
Unter den französischen Regionen weist sie die höchste Anzahl an Gemeinden auf. Sie ist geprägt durch ihren ländlichen Charakter, mit 5 121 Gemeinden (01/01/2019), von denen 91 % weniger als 2 000 Einwohner zählen.

Fast 80% ihres Gebietes sind der Land- und Forstwirtschaft gewidmet, damit nimmt die Region auf nationaler Ebene einen der ersten Plätze ein, was die landwirtschaftliche Erzeugung und die Nahrungsmittelproduktion (größter Arbeitgeber der Region) sowie die Anzahl der Stellen in der Holzwirtschaft betrifft.

Die Region Grand Est ist reich an herausragenden Naturräumen, 6 regionale Naturparks (Parcs naturels régionaux) bedecken 15 % des Gebiets. Mit 25 Naturschutzgebieten (Réserves naturelles régionales/RNR) verfügt die Region über Naturschätze, die sich zu echten Umweltbildungsorten entwickelt haben. Orte, die es zu erhalten gilt und die dazu einladen, sie zu besuchen, um zu lernen und das Erlernte weiterzugeben …

Die Region Grand Est umfasst 5 Stadtregionen mit mehr als 250 000 Einwohnern : Metz, Mulhouse, Nancy, Reims und Straßburg. Sie ist die zweitbedeutendste Industrieregion Frankreichs.
30 % der Bevölkerung sind jünger als 25 Jahre.

Eine Großregion im Herzen Europas

Mit ihren mehr als 5,5 Millionen Einwohnern auf einem Gebiet von ca. 57 441 km² und ihrer strategischen Lage im Herzen Europas verfügt die Region Grand Est, entstanden am 1. Januar 2016 durch Fusion der früheren Regionen Alsace, Champagne-Ardenne und Lorraine, über ein enormes Entwicklungspotenzial und große Attraktivität.

Die Region ist von den großen europäischen Zentren aber auch international gesehen gut erreichbar und in der nationalen, europäischen und globalen Handelsdynamik fest verankert.
Dank ihrer Wirtschaftsstruktur, die durch besonders wettbewerbsfähige Branchen gekennzeichnet ist – Nahrungsmittelindustrie, Industrie- und Landmaschinenbau, Automobilindustrie, chemische und pharmazeutische Produkte, metallurgische und mechanische Produkte, ist sie hinter der Île-de-France die zweitgrößte Exportregion Frankreichs und die größte, betrachtet man das Volumen je Einwohner. So ist der Anteil ihres Handels mit der Europäischen Union und der Schweiz wesentlich höher als in allen anderen zwölf französischen Regionen.

Als einzige französische Region, die über eine gemeinsame Grenze mit 4 Ländern (Belgien, Luxemburg, Deutschland und Schweiz) verfügt, zählen Kooperationen und Synergien mit den Nachbarregionen für die Region Grand Est zum Alltag, und zwar in den verschiedensten Bereichen: Wirtschaft, Beschäftigung, Ausbildung, Kultur, Tourismus, Umwelt, etc.
Aufgrund ihrer Lage ist sie vom Grenzgängerwesen besonders betroffen, mit mehr als 165 446 Grenzgängern pro Tag.

Eine junge, innovative und vom Unternehmergeist geprägte Region

Die Region Grand Est kennzeichnet sich durch eine besonders junge Bevölkerung (30% sind unter 25 Jahre) und verfügt in diesem Zusammenhang über ein diversifiziertes, geografisch ausgewogenes und eng auf den Bedarf ihrer Branchen und Unternehmen abgestimmtes Angebot im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung.

Was die Zahl der Studierenden betrifft, liegt sie unter den französischen Regionen an fünfter Stelle; ihr Angebot im Bereich Hochschulbildung ist vielfältig und hochwertig, mit einem breiten Spektrum an Studienfächern und Lehreinrichtungen (5 Universitäten, Hochschulen für Wirtschaft, Ingenieurhochschulen, Hochschulen für Kunst und Kultur, Grande Écoles etc.).

Im den Bereichen R&D und Innovation, entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, hat die Region besondere Exzellenzfelder aufgebaut : z.B. Chemie und Biologie von internationalem Renommee im Elsass, Geowissenschaften, Digitalisierung und Gesundheit in Lothringen und Agrarressourcen, erneuerbare Energien und Metallverarbeitung im Gebiet Champagne-Ardenne.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Region Grand Est mit fast 475 eingereichten Patenten im Jahr 2011 ein enormes Innovationspotenzial aufweist (Rang 4 unter den französischen Regionen).

Natürlich werden in der neuen Region Komplementaritäten und Synergien zwischen diesen verschiedenen Bereichen und auch zwischen den Ausbildungseinrichtungen, Kompetenzzentren (6 in der Region), Forschungszentren, Industriezweigen und Unternehmen entstehen. Diese werden erlauben, das wirtschaftliches Potenzial der Region, ihre Fähigkeit zur Schaffung von Arbeitsplätzen und ihre Attraktivität für nationale und ausländische Investitionen auszubauen.

Auch das Verbandswesen, das für Dynamik steht und Arbeitsplätze schafft, ist in diesem großen Gebiet gut aufgestellt.
Mit mehr als 90 000 Verbänden und Vereinen ist die Region Grand Est unbestreitbar eine Region, die sich bewegt, mit Strahlkraft innerhalb und außerhalb ihrer Grenzen.

Wirtschaftszweige und Knowhow mit Exzellenzstatus

Die Region Grand Est unterscheidet sich von den anderen französischen Regionen durch einige wirtschaftliche Besonderheiten. Die traditionell große Bedeutung der Industrie stellt sowohl eine der größten Herausforderungen (Notwendigkeit der Anpassung an die wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen) als auch eine besondere Stärke dar.

Ihre großen Wirtschaftszweige sind Schlüsselfaktoren für die zukünftige Entwicklung: Chemie-Materialwissenschaft, Land- und Forstwirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau, Metallwesen, Gesundheitstechnologien, Energie, Nahrungsmittelindustrie und Agrarressourcen, Automobilindustrie.

Fast 80% ihres Gebietes sind der Land- und Forstwirtschaft gewidmet, damit nimmt die Region auf nationaler Ebene einen der ersten Plätze ein, was die landwirtschaftliche Erzeugung und die Nahrungsmittelproduktion (größter Arbeitgeber der Region) sowie die Anzahl der Stellen in der Holzwirtschaft betrifft. Auch bei der Energieerzeugung nimmt die Region eine Sonderstellung ein, mit einer starken Präsenz der Branchen Biomasse-Holz, Wasserkraft, Biokraftstoffe und Windenergie in den verschiedenen Gebieten der Region.

Und schließlich stellen auch die Luxusgüter einen besonders dynamischen Wirtschaftszweig dar, der Ansehen und Bekanntheit auf internationaler Ebene verschafft (Kristall, Champagner, Holz- und Lederverarbeitung). In der Region Grand Est befinden sich heute 99% der französischen Glasmanufakturen, damit liegt sie in diesem Bereich auf Rang 1 !

Ein reiches und vielfältiges Natur-, Umwelt-, Kultur- und Tourismuserbe

Die Region weist eine Vielfalt an natürlichen Lebensräumen und Ökosystemen auf, kontrastreich und typisch zugleich. Sie bildet ein Mosaik an Landschaften, in denen sich Ebenen und Plateaus, Seen und Wälder, Bergmassive und Weinberge abwechseln. Dieses fragile Erbe ist Gegenstand zahlreicher Maßnahmen, die darauf abzielen, es zu schützen, zu erhalten und aufzuwerten. Davon zeugen die auf dem Gebiet geschaffenen 6 regionalen Naturparks (3 in Champagne Ardenne, 1 in Lothringen und 2 im Elsass, die sich beide zum Teil auch auf lothringischem Gebiet befinden) und 25 regionalen Naturschutzgebiete (10 im Elsass, 9 in Champagne-Ardenne und 6 in Lothringen).

Die Attraktivität der Region basiert auf der starken Identität ihrer Gebiete, ihrem historischen, architektonischen und gastronomischen Erbe, ihrer Vitalität auf kultureller und sportlicher Ebene. Als Schmelztiegel von Tradition und Moderne bildet die Region Grand Est einen idealen Ort für alle Formen des künstlerischen Schaffens und Ausdrucks (Literatur, Theater, Musik, Zirkus, Kino, audiovisuelle Medien etc.). Sie ist eine Region, die viel zu bieten hat, ihren Besuchern und Touristen, aber auch ihren Bewohnern.


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